Weil man jetzt tatsächlich erkennt,
der entführte Arbeitgeberpräsident,
ja der Hans Martin Schleyer sollte,
ausgetauscht werden, einer wollte,
sich dafür ja zur Verfügung stellen.
Um dieses Dunkel mal aufzuhellen,
wer nur dieser selbstlose Held war,
er wurde später zum Politiker-Star,
so als Kanzler der Einheit bekannt,
und regierte 16 Jahre dieses Land.

Er hatte damals den CDU-Vorsitz,
und wollt da heldenhaft, kein Witz,
halt sein eigenes Leben anbieten.
Gut, er hoffte es nur zu vermieten,
und doch war das sehr heldenhaft,
er bewies echte Superheldenkraft,
fühlte sich dabei sauwohl, obwohl,
es lediglich war Herr Helmut Kohl.
Er hat sich dem Volk verschworen,
und so wurde 1977 ein neuer Superheld geboren.

Man hielt das Ganze für verrückt,
so ist der Tausch nicht geglückt,
und, wenn man das nun beklagt,
aber ja mal Helmut Schmidt fragt,
hört man, dass er nichts bereut,
da auch so handeln würde erneut,
denn Ideen sollte man streichen,
die einfach so Dinge vergleichen,
die nix miteinander zu tun haben,
denn da muss man lange graben,
bis man ne Gemeinsamkeit findet,
die all die Gegensätze überwindet.

Doch einer macht eh alle nass,
bekämpft ja knallhart den Hass,
hat aber keine Sympathisanten,
dafür aber halt viele Dieltanten,
und zwar ja bei sich im Kabinett,
außerdem hat er viel Körperfett,
und fühlt sich bei der Terrorbekämpfung sauwohl,
das ist the one and only Superkohl.

Und schon bald erfährt die Nation die Riesensensation,
diese Schleyer-Entführung war nur ne Comic-Adaption!