Stiftung Warentest testete einige Apps, die sehr beliebt sind,
angesichts ihrer weiten Verbreitung sehr sinnvoll wie ich find,
doch fand sie dabei jetzt raus,
für die Nutzer ist`s ein Graus,
dass es da Sicherheitslücken gibt zu Hauf.
Mancher nimmt das vielleicht ja in Kauf,
doch kann ich mir ehrlich gesagt vorstellen,
dass sich da nicht viele Gemüter aufhellen.
Wenn private Daten weitergegeben werden kann man dem nicht viel Positives abgewinnen,
und daher gibt’s heut ein Gedicht über die Apps, die ungefragt zu erzählen beginnen.
Bei diesem Test, und das stelle man sich vor einmal,
hatte von den getesteten Apps eine große Mehrzahl,
teils ganz eklatante Sicherheitslücken,
weil sie sehr private Daten rausrücken,
und das einfach so, ohne gefragt worden zu sein.
Aus Sicht des Datenschutzes ist das gar nicht fein.
Von den auf dem Markt erhältlichen App-Horden,
sind jetzt nur 63 weit verbreitete getestet worden,
doch neun erhielten „sehr kritisch“ als Wertung,
und 28 gehen mit „kritisch“ in dieselbe Richtung.
Doch bevor jetzt alle Smartphone-Besitzer ihre App-Käufe bereuen,
wenigstens über 26 „unkritische“ Apps darf man sich ruhig freuen.
Die Nutzung der Apps von Youtube, Wikipedia und der Sportschau,
ist auch weiterhin ganz unbedenklich für App-Mann und App-Frau.
Doch dreht sich einem ehrlich gesagt schon ganz gehörig um der Magen,
wenn man hört es werden teilweise Passwörter unverschlüsselt übertragen,
und falls man das Smartphone für Online-Banking oder E-Mail-Konten nutzt,
ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass jemand da etwas verschmutzt.
Manche Anwendungen übertragen Standorte, Benutzerstatistik oder Adressbuch,
und da fragt man sich schon, sind die Apps jetzt eher ein Segen oder ein Fluch?
Die gesammelten Informationen gehen an Datensammler, die Profile erstellen,
und dann vielleicht auch ganz ungeniert 35 neue Waschmaschinen bestellen,
die dann natürlich an die im ganzen Netz verbreitete Adresse des Nutzers gehen.
Wo er die dann hinstellt muss er dann natürlich schon einfach selber sehen.
Doch vielleicht kann bald schon eine App die Sache zum Positiven drehen,
diese hat dann den Namen „Bei Datenklau nie wieder im Regen stehen“.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass sich hierzu auch die Meinungen spalten,
denn man muss dem Anbieter seine Bank-PIN geben, um sie zu erhalten.
Und dann stellen sie vielleicht bald fest, einige leichtgläubige Seelen,
dass auf ihrem Konto ganz plötzlich einige Tausend Euro fehlen.
Wir könnten das Horrorszenario noch ewig weiterspinnen,
wie`s aussieht, wenn die Apps Alles zu erzählen beginnen!

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