szmmctag

  • Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

    Real kontert halt die Bayern aus,
    und Georgien lernte wohl daraus,
    dass mächtige Nachbarn nerven,
    weil sie einfach Schatten werfen,
    die ja werden können zur Nacht,
    wie schon einmal, im Jahr 2008,
    als ein Krieg erfasste das Land,
    wie ein wirklicher Flächenbrand,
    und daher hat man dort Sorgen,
    dass so etwas wieder beginnt, vielleicht schon morgen.

    Beim aufs Geschehene schauen,
    denken wir so an das Misstrauen,
    gegenüber dem Herrn Steinmeier,
    denn er war schon mal der Bayer,
    der sozusagen einfach auch war,
    unter permanenter Kontergefahr.
    Ein Tor könnte er verschmerzen,
    doch diese Angst in den Herzen,
    der Georgier ist echt begründet,
    denn wer weiß schon, wann wer was verkündet?

    Als quasi kriegerische Dekadenz,
    ist nun Russlands Militärpräsenz,
    in Südossetien, ja der Lindwurm,
    oder fußballerisch, der Topsturm,
    der es eben noch macht schwer,
    ganz besonders nur der Abwehr,
    die halt einfach bis zum Schluss,
    parieren muss jeden Torschuss,
    denn sonst erringt nun den Sieg,
    erneut, so ein verdammter Krieg.

    Also kommt von der Ersatzbank,
    noch ein Spieler namens Frank,
    oder mal genauer, Frank-Walter,
    für alle eisenharten Haarspalter,
    und der soll nach kurzer Dauer,
    nun vorbeiziehen an der Mauer,
    und die Abwehr auf sich lenken,
    dann an die Mitspieler denken,
    um halt den Ball zu versenken,
    in dem Tor, das allen wird Frieden schenken.

    Denn sonst würde sich bewahrheiten der Mist,
    dass nach dem Krieg, auch vor dem Krieg ist!

  • Im Ukrainestall

    Jetzt darf bald der ukrainische Osten,
    von einem Anti-Terror-Einsatz kosten,
    den ja nun anordnete der große Chef,
    mal so eben ganz fix, direkt aus Kiew,
    denn gerade aktuell lautet die Devise,
    in der wirklich heftigen Ukraine-Krise,
    man sollte prorussische Separatisten,
    nun doch mal entschieden ausmisten,
    doch dafür muss man da rein greifen,
    in den Misthaufen im Ukrainestall, aber ich beginne abzuschweifen.

    Nun ist ja ein ukrainischer Politiker tot,
    deshalb sieht man im Ukrainestall rot,
    und dort baut sich noch auf viel Groll,
    weil er halt gefoltert worden sein soll,
    und das findet man nur gar nicht gut,
    die Stallbesitzer kochen halt vor Wut,
    denn sie fühlen sich ja echt schlecht,
    beinah so behandelt, wie ein Knecht,
    oder eher so, was man auch beklagt,
    wie eine kleine, total rechtlose Magd.

    Man gönnte sich mal über die Ostertage,
    ne Pause beim Ausmisten, keine Frage,
    doch nun will man da endlich wieder ran,
    sagte Alexander Turtschinow, ein Mann,
    der ja die Stallherrschaft hat, im Moment,
    weil er eben ist, der Übergangspräsident,
    und, weil man bei Slawjansk etwas fand,
    das im Stall sorgt, für nen Flächenbrand,
    geht man mit Energie an den Misthaufen,
    um die zu strafen, die versuchen einem den Schneid abzukaufen.

    Dieser anfangs besagte Ukrainestallchef,
    der halt residiert im Prachtstall von Kiew,
    beschuldigt für die Toten, die man fand,
    recht direkt, den Nachbarstall Russland,
    wobei das wirklich nicht nur ein Stall ist,
    denn mit so einem Riesen-Berg an Mist,
    hat`s doch eigentlich viel mehr Charme,
    wenn man spricht von einer Kack-Farm,
    doch glaub ich, das fände einer ja doof,
    nämlich der Herr Putin, der oberste Chef vom ganzen Bauernhof.

    Und der überwacht ohnehin, in jedem Fall,
    halt all dieses Geschehen im Ukrainestall!

  • Perverse Schweine, Medienmanipulation und sinnloser Tod

    Irgendein ja echt perverses Schwein,
    setzt wohl wieder Chemiewaffen ein,
    und wegen diesem akuten Verdacht,
    haben die USA sich halt aufgemacht,
    weil eben das US-Außenministerium,
    ja alles andere ist als lediglich dumm,
    sondern vielmehr die Polizei der Welt,
    die auch die Weisheit in Händen hält,
    und daher werden schon Anzeichen,
    für einen Giftgaseinsatz, zur Vergeltung reichen.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen,
    wenn solche Dinge echt geschehen,
    ist`s ja wirklich fantastisch bisweilen,
    wenn dann eben Retter herbeieilen,
    egal ob es die USA oder andre sind,
    doch, was ich eher bedenklich find,
    ist gewollte Feindbilder zu kreieren,
    um sie ja später eben anzuvisieren,
    auch mit voller Volksunterstützung,
    oder manchmal wohl eher, Leichtgläubigkeitsausnützung.

    Bei Assad muss man nix kreieren,
    sondern kann, schön frei, agieren,
    weil er, vielleicht durch Medienlist,
    in unseren Köpfen ein Bastard ist,
    der ja niemals Recht haben kann,
    weil er ist ein so schlechter Mann,
    dass er ja Menschlichkeit verletzt,
    gegen sein Volk, Giftgas einsetzt,
    und diesmal, stelle man sich vor,
    war dieses Giftgas anscheinend auf der Basis von Chlor.

    Es klingt beinahe schon wie Hohn,
    dass ja Regierung und Opposition,
    vertreten fast die gleiche Ansicht,
    nämlich, dass das Giftgasgesicht,
    gerade Syrien schallend auslacht,
    und es hat da Kinder umgebracht,
    auch hunderte Menschen verletzt,
    jegliche Humanität ja fatal zerfetzt,
    und deshalb ist jetzt nur eines klar,
    es ist schrecklich und zwar ganz egal, wer es war.

    Oder was könnte es denn wohl noch echt Schrecklicheres geben,
    als, dass seit 2011, 150.000 Menschen sinnlos verloren ihr Leben?

  • Die gläserne Dunkelheit

    Seit echt geraumer Zeit wird die Welt,
    von einem wirklichen Alptraum erhellt,
    der Vielen nur total harmlos erscheint,
    denn wir werden lediglich fatal vereint,
    in diesem kolossalen Meer aus Spaß,
    in dem wir aber auch werden zu Glas,
    oder besser gesagt ganz durchsichtig,
    doch dabei ist aber auch noch wichtig,
    nicht zu vergessen die große Gefahr,
    die es eben auch bedeutet zu sein, wie Wasser, so klar.

    Das Wasser wir durchleuchtet von Licht,
    doch echt heller wird es auf Dauer nicht,
    sondern, wegen dem Trend im Moment,
    halt schlicht und ergreifend transparent,
    und zwar im dunkelsten Sinn vom Wort,
    da das Licht begeht Privatsphärenmord,
    mit seiner geheimen, schwarzen Stärke,
    einfach erlangt durch soziale Netzwerke,
    wie noch zahllose andere Internetseiten,
    und so konnte sich die strahlende Finsternis immer weiter ausbreiten.

    Dieses Dunkel hat Informationen zuhauf,
    und setzt man in Zukunft seine Brille auf,
    wird das nur täuschende Licht auf Erden,
    in Wahrheit eisern zum Schatten werden,
    der wirkt wie eine teuflische Abmachung,
    weil ja satanische Komplettüberwachung,
    mit ja abgeglichenen Daten an jedem Ort,
    eigentlich nur erklärt wird durch ein Wort,
    nämlich das von Luzifer höchstpersönlich,
    aber bei und klingt sein Name doch eigentlich noch eher versöhnlich.

    Diesen Namen hab ich hier nicht genannt,
    doch hat mancher vielleicht auch erkannt,
    dass das Ganze mit dem Brille aufsetzen,
    ja und der eignen Privatsphäre in Fetzen,
    doch nur erinnert an den Internetgiganten,
    den wir quasi selbst zum Fürst ernannten,
    und der ist als Helfer schon auch astrein,
    deshalb lässt er uns auch so gern hinein,
    in das verlockende, gläserndunkle Reich,
    man könnte sagen, das Tor zur Hölle ist offen, als Vergleich.

    Wie alles früher war, wird bald vergessen,
    stattdessen werden Hirnströme gemessen,
    die ein Gadget registriert, auf der Kopfhaut,
    weshalb man dann nur belustigt anschaut,
    was der andre da denkt, oder hat gedacht,
    bis man irgendwann doch wirklich erwacht,
    und sich fragt, ob`s halt nicht zu weit geht,
    aber dann ist`s vielleicht da schon zu spät,
    wo die Gedanken einstmals waren so frei,
    wie jetzt höchstens noch laut ist, das empörte Protestgeschrei.

    Das ist alles noch Zukunftsmusik, sicher,
    doch hört man nur des Teufels Gekicher,
    der sich grad zufrieden denkt, er schenkt,
    ein lustiges Lifestyle-Teil, bevor er die achtlosen Menschen endgültig lenkt.

    Also sollten wir uns lieber jetzt fragen, als in der Zukunft:
    Ist die gläserne Dunkelheit auch der Weg der Vernunft?

  • Die gläserne Dunkelheit

    Seit echt geraumer Zeit wird die Welt,
    von einem wirklichen Alptraum erhellt,
    der Vielen nur total harmlos erscheint,
    denn wir werden lediglich fatal vereint,
    in diesem kolossalen Meer aus Spaß,
    in dem wir aber auch werden zu Glas,
    oder besser gesagt ganz durchsichtig,
    doch dabei ist aber auch noch wichtig,
    nicht zu vergessen die große Gefahr,
    die es eben auch bedeutet zu sein, wie Wasser, so klar.

    Das Wasser wir durchleuchtet von Licht,
    doch echt heller wird es auf Dauer nicht,
    sondern, wegen dem Trend im Moment,
    halt schlicht und ergreifend transparent,
    und zwar im dunkelsten Sinn vom Wort,
    da das Licht begeht Privatsphärenmord,
    mit seiner geheimen, schwarzen Stärke,
    einfach erlangt durch soziale Netzwerke,
    wie noch zahllose andere Internetseiten,
    und so konnte sich die strahlende Finsternis immer weiter ausbreiten.

    Dieses Dunkel hat Informationen zuhauf,
    und setzt man in Zukunft seine Brille auf,
    wird das nur täuschende Licht auf Erden,
    in Wahrheit eisern zum Schatten werden,
    der wirkt wie eine teuflische Abmachung,
    weil ja satanische Komplettüberwachung,
    mit ja abgeglichenen Daten an jedem Ort,
    eigentlich nur erklärt wird durch ein Wort,
    nämlich das von Luzifer höchstpersönlich,
    aber bei und klingt sein Name doch eigentlich noch eher versöhnlich.

    Diesen Namen hab ich hier nicht genannt,
    doch hat mancher vielleicht auch erkannt,
    dass das Ganze mit dem Brille aufsetzen,
    ja und der eignen Privatsphäre in Fetzen,
    doch nur erinnert an den Internetgiganten,
    den wir quasi selbst zum Fürst ernannten,
    und der ist als Helfer schon auch astrein,
    deshalb lässt er uns auch so gern hinein,
    in das verlockende, gläserndunkle Reich,
    man könnte sagen, das Tor zur Hölle ist offen, als Vergleich.

    Wie alles früher war, wird bald vergessen,
    stattdessen werden Hirnströme gemessen,
    die ein Gadget registriert, auf der Kopfhaut,
    weshalb man dann nur belustigt anschaut,
    was der andre da denkt, oder hat gedacht,
    bis man irgendwann doch wirklich erwacht,
    und sich fragt, ob`s halt nicht zu weit geht,
    aber dann ist`s vielleicht da schon zu spät,
    wo die Gedanken einstmals waren so frei,
    wie jetzt höchstens noch laut ist, das empörte Protestgeschrei.

    Das ist alles noch Zukunftsmusik, sicher,
    doch hört man nur des Teufels Gekicher,
    der sich grad zufrieden denkt, er schenkt,
    ein lustiges Lifestyle-Teil, bevor er die achtlosen Menschen endgültig lenkt.

    Also sollten wir uns lieber jetzt fragen, als in der Zukunft:
    Ist die gläserne Dunkelheit auch der Weg der Vernunft?

  • Mustergültige Fehlkommunikation

    Das Fährunglück in Südkorea war,
    sozusagen ja ein Musterexemplar,
    an katastrophaler Kommunikation,
    denn es ist beinahe ne Sensation,
    wie echt auch mancher Seemann,
    halt am andern vorbeireden kann,
    was einen da ziemlich erschreckt,
    wo man ja einen Aspekt entdeckt,
    der halt ner Komik nicht entbehrt,
    wegen der man lachen könnte, wäre nicht auch Menschen der Tod beschert.

    Das gesamte Kommunikationsmus,
    war bei der Sache eher nur konfus,
    denn so vom Schiff, bis zum Hafen,
    wollte man sich ja selbst bestrafen,
    und das machte man mit gewissen,
    sehr genialen Missverständnissen,
    denn ja egal, ob falsch oder richtig,
    total banal oder überlebenswichtig:
    Wie sich die Strafe auch mal zeigt,
    ist, dass man überlebenswichtige Informationen verschweigt,

    So kam vom Schiff noch die Frage,
    wie man ohne Lautsprecheranlage,
    nun eben Anweisungen geben soll?
    Und die Antwort des Hafens ist toll,
    weil man darin die ganze Genialität,
    ja auf den allerersten Blick erspäht,
    weil die besagte lediglich, kein Gag:
    Gehen sie jetzt erstmal so an Deck,
    und sagen das Wichtige persönlich,
    doch ohne Mikro ist das dann wohl doch zu ungewöhnlich.

    Bei dem ganzen Funkspruchverkehr,
    ging es ne Weile fröhlich hin und her,
    mit Sachen wie: Das meine ich nicht!
    wenn der eine ja von Rettung spricht,
    der Andere aber von solchen Dingen,
    die ja mit Sachen wie Rettungsringen,
    nix zu tun haben, und: Hier von Bord,
    versteht man so als: Passagiermord,
    Lasst niemanden ungeschützt gehen,
    als: Nützt es aus, wenn sie untergehen, und so etwa ist das grade geschehen.

    Und das war jetzt sozusagen eine kleine Exkursion,
    in die Welt der mustergültigen Fehlkommunikation!

  • Eddie und The Fart of Woods

    Jetzt stand also wirklich ein Wettfurzen an,
    und der Dachs Dario dachte sich alsdann,
    dass er nun seine Dachsehre retten kann,
    und nicht alle über ihn sagen irgendwann,
    dass halt während einer bestimmte Phase,
    ein kleiner Erpel raus gehauen hatte Gase,
    die echt mehr gestunken hatten als seine.
    Er dachte sich: Wie ich dann ja erscheine?
    Das wäre doch einfach nur völlig peinlich,
    denn ich bin wirklich unfassbar unreinlich!
    daran denkend ging er auf die Furzbühne,
    und wollte sich dann sozusagen heldenhaft erfurzen Sühne.

    Eddie wusste nicht, was ihn erwartete,
    doch als Dario dann so richtig startete,
    hörte man erst ein echt fieses Zischen,
    dann begann er Knattern aufzutischen,
    von so rhythmischen Pausen beglitten,
    bevor Eddie hat echt so richtig gelitten,
    weil ja in einem unachtsamen Moment,
    auch der Klügste Gefahr nicht erkennt,
    und der kleine Erpel hat noch inhaliert,
    war dabei auch wirklich total ungeniert,
    und atmete deshalb ein, so richtig tief,
    bis er ihn ja wahrnahm den Dachsmief.

    Dem Eddie kam sein Essen nach oben,
    doch war plötzlich Publikum am Toben,
    das er bisher noch nicht hatte realisiert,
    und es hat ja schallend laut applaudiert,
    für den wirklich so widerlichen Gestank,
    der den Erpel nun machte richtig krank,
    und er erkannte ja noch auf einer Bank,
    die glänzend poliert war und blitzblank,
    auch so ne Auswahl von Tieren sitzen,
    die anfing sich vor Jubel ja zu erhitzen,
    bis auf einmal alles wurde wieder leise,
    und eines der Tiere zu sprechen begann, aus dem illustren Kreise.

    „Boah Dario, ich hoffe echt dir ist klar,
    das war wirklich dermaßen unfassbar,
    und ja auch überaus abartig widerlich,
    dass „The Fart of Woods“, ja für dich,
    nun als Bühne einfach nur ist perfekt!”
    jetzt begriff Eddie erst, was da ablief und hat sich gehörig erschreckt.

    Denn unter absolutem Schweigen musste er auf die riesig wirkende Bühne steigen,
    und in sieben Tagen wird er auf der „Fart of the Woods Stage“ sein Können zeigen!

  • Heldenhafte Kapitäne weltweit

    Man könnt sagen, die Costa Concordia,
    kam dieses Mal nun einfach aus Korea,
    und wen ich daher auch gleich erwähn`.
    Ist der nur ebenso heldenhafte Kapitän,
    der gerade noch überaus emsig erklärt,
    warum`s ja natürlich nicht war verkehrt,
    so lang zu warten mit der Evakuierung,
    denn er weiß, mit seiner Qualifizierung,
    gibt’s auf die Sicherheit sein Ehrenwort,
    und deswegen geht er auch als einer der Ersten von Bord.

    Er war nicht darum verlegen zu verkünden,
    dass es nötig war, aus Sicherheitsgründen,
    die Evakuierung zu verzögern, eine Weile,
    denn sonst hätte er noch, in all dieser Eile,
    selbst ins Wasser gemusst, und es ist kalt,
    die Strömung hat dort ne mächtige Gewalt,
    und deshalb ist doch echt jedem sofort klar,
    eine Evakuierung wäre ja ne große Gefahr!
    Also, was macht ein Kapitän da am Besten?
    Ganz klar, er wird die Evakuierung an sich selbst testen.

    Okay, das war vielleicht übertrieben,
    aber sehr lang ist er nicht geblieben,
    an Bord der Sewol, wie dort ja auch,
    viele Crewmitglieder, da der Brauch,
    der Seeleute auch immer schon war,
    sobald ernsthaft droht echte Gefahr,
    soll die Besatzung schnell herunter,
    eben von dem Schiff, ja denn unter,
    gehen, mit jedem Schiff, die Gäste,
    denn das war schon immer das wirklich Allerbeste.

    Heldenhafte Kapitäne hätten ein schlechtes Gewissen,
    würden die Passagiere von der Strömung fortgerissen,
    also sagte man jedem einfach, mit ja freundlicher Mine,
    bleib doch jetzt lieber erstmal einfach in deiner Kabine,
    und vielleicht handelte man nun ganz besonders smart,
    bei diesen vielen Schülern, die waren auf Klassenfahrt,
    damit sie an Bord bleiben, doch eines ist klar, letztlich,
    und das mit Gewissheit, die Sache ist echt entsetzlich,
    denn es ist absolut sicher, und das bei jedem Unglück,
    auch die allerjüngsten und nettesten Toten kommen nicht mehr zurück.

    Und das gilt jetzt sowohl für die Sewol aus Südkorea,
    wie damals auch für die italienische Costa Concordia!

  • Der Senf aus Genf fürs Ukraine-BBQ

    Findet man einen Ausweg der keiner ist,
    entwickelt sich dann ja manches zu Mist,
    denn, man hat zwar lange nachgedacht,
    doch trotzdem fehlt halt noch die Macht,
    um jetzt zu entwaffnen die Separatisten,
    und von den famosen Forderungslisten,
    nun weitere gute Punkte durchzusetzen,
    weil im Moment ist ja nur das Entsetzen,
    über den Totalabsturz der Ukraine groß,
    die Diplomatie versagt grade gnadenlos,
    und sie macht klar gesagt echten Stuss,
    denn alles, was man hinkriegt ist ein unrealistischer Beschluss.

    Da Russland, die Ukraine und der Westen,
    sich ja fragten, was macht man am Besten,
    halt gegen den Machthunger und Blutdurst,
    dachte man ja an Peacebier und Chillwurst,
    und, was man jetzt nur produzierte in Genf,
    war nichts anderes als der passende Senf,
    doch machte man da recht schnell schlapp,
    und nichts war`s mit zusätzlichem Ketchup,
    von andren Saucen ja ganz zu schweigen,
    doch wollte man scheinbar wirklich zeigen:
    Stehen die Großen am Ukraine-BBQ-Grill,
    droht all den maskierten Übeltätern Unbill.

    Doch die lassen`s sich jetzt schmecken,
    zumindest, bis man fürs Donezkbecken,
    doch noch eine passende Lösung findet,
    die gegebenen Grillbarrieren überwindet,
    aber bis dahin gibt es, zur Überbrückung,
    und für die ja totale Gaumenverzückung,
    eine feurig-heiße Cocktailsauce, nur klar,
    dass es die Molotow-Cocktailsauce war,
    und, das werden aber Viele nun kennen,
    die sorgt auch für ein heftiges Brennen,
    daher habe ich jetzt auch den Eindruck,
    dass für alle wirklich gut wäre ein ganz großer Peace-Bier-Schluck.

    Es gibt aber einen, der nicht kommen mag,
    weil eben solch ein Grillfest, am Karfreitag,
    dem Papst so ein echter Dorn im Auge ist,
    weswegen er lieber mit einer genialen List,
    noch einen raffinierten Austausch probiert,
    in dem er die Chillwurst durch die Tofu-Chillwurst ersetzt, ganz ungeniert.

    Und wer weiß, vielleicht wird dann noch entdeckt,
    dass der Senf aus Genf dazu wirklich schmeckt!

  • Westongabull und die Natokesen

    Wenn die Häuptlinge sich versammeln,
    und irgendwas über Frieden stammeln,
    aber gleichzeitig Krieger positionieren,
    die halt mit Pfeil und Bogen anvisieren,
    das gegnerische Lager, mit den Zelten,
    weil sie ja gute Entscheidungen fällten,
    weiß man, nur um Einhalt zu Gebieten,
    halten die Chefs halt geheim die Riten,
    denn man weiß da, seit vielen Jahren,
    gut ist eine Doppelstrategie zu fahren,
    um sich am Gegnerstamm zu rächen,
    also beschloss Häuptling Westongabull mit gespaltener Zunge zu sprechen.

    Man konnte jetzt halt auch noch lesen,
    dass Westongabull und die Natokesen,
    zwei so total gegensätzliche Dinge tun,
    denn wurst, ob Häuptling Feiges Huhn,
    oder eben auch Häuptling Starker Bär,
    man fährt ja im zweigleisigen Verkehr,
    weil man halt weiß, dass der Frieden,
    all den Stämmen, nur ist beschieden,
    wenn der Häuptling der Russatschen,
    auch fröhlich würde Beifall klatschen,
    da alle wissen, dass sie ihn brauchen,
    um endlich mal wieder entspannt eine Friedenspfeife zu rauchen.

    Doch eben dieser Häuptling ist eisenhart,
    wie sonst halt echt nur wenige seiner Art,
    und auch genau aus eben diesem Grund,
    fürchten alle echt Häuptling Harter Hund.

    Aber was macht man jetzt nur am Besten?
    Holt sich Westongabull aus dem Westen,
    zur Hilfe vielleicht einfach die Kavallerie?
    Denn dieser Häuptling ist echt ein Genie,
    und weiß, dass wenn Gewehre knallten,
    doch die Zunge ja immer war gespalten,
    nur die Chance groß ist zu triumphieren,
    denn den Feind wird man ja skalpieren,
    und der ist dann einfach so winzig klein,
    dass Westongabull und die Natokesen das alles finden astrein.

    Über diese Entscheidung kann man spotten,
    weil die Westmänner die Indianer ausrotten,
    doch in diesem Fall wäre das als Wendung,
    überaus seltsam, und das ist jetzt quasi die Textbeendung!

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